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Fliessgewaesser Exkursion 2020.08.21. TitelBachflohkrebs, Köcherfliegenlarve, Wasserassel? Haben Sie schon mal von diesen Tieren gehört oder sie gesehen? Auch den meisten Schülern und Schülerinnen waren diese Tiere fremd.  Unter der Leitung von Herrn Groß und Frau Potel und in Zusammenarbeit mit dem „kunterBUNDmobil“ führten die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 12 im Fach Biologie passend zum Thema Ökologie eine Fließgewässerexkursion durch.

In dieser untersuchten sie mithilfe von „Zeigerorganismen“ die Wasserqualität der Saar. Mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Sieben, Pinzetten, Lupen und Binokulare entdeckten sie verschiedene Organismen und konnten so ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse zur Gewässergütebestimmung in die Praxis umsetzten. Neben der Förderung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen, weckt eine solche Exkursion das Interesse an Tieren und am Umweltschutz.

Das nachfolgende Protokoll sowie die verschiedenen Bilder ermöglichen einen Einblick über die Tätigkeiten der Schüler und Schülerinnen an diesem Tag:

Exkursionsprotokoll 

Um 9:07 Uhr haben wir uns am Bahnhof Hanweiler getroffen. Die Anreise erfolgte selbständig, entweder mit der Saarbahn, zu Fuß, dem Fahrrad oder dem Auto. Von dort aus sind wir ca. 5 Minuten zum „kunterBUNDmobil“ gelaufen. Dort wurden wir von Herrn Potel kurz in die Corona bedingten Hygienemaßnahmen und den geplanten Exkursionsverlauf eingewiesen.

Danach erfolgte eine grundlegende Einleitung in das Thema Fließgewässer und Gewässergüte durch Herrn Potel. Wichtige Themen waren unter anderem die Geschichte der Gewässergüte im Saarland und die Betrachtung der Vor- und Nachteile einer chemischen bzw. biologischen Gewässergüteuntersuchung. 

Danach erklärten uns Herr und Frau Potel sowie Herr Groß wie wir selbständig in der Saar Zeigeorganismen sammeln können. Innerhalb von 60 bis 90 Minuten haben wir insgesamt 18 verschiedene Arten gefunden. Anschließend folgten eine kurze Essenspause und die Untersuchung der gesammelten Zeigeorganismen durch den Kurs mithilfe von Binokularen.

Nach der Untersuchung erklärte Herr Potel den geschichtlichen Verlauf der Gewässergüte genauer und zeigte verschiedenste Ursachen und Folgen auf. Danach sammelte er die besten Exemplare jeder Art ein und erklärte uns für welche Gewässergüte, diese bestimmte Art, als Indikator dient und wie diese Einteilung zu Stande kommt. Insgesamt kamen wir zu dem Urteil, dass die Gewässergüte der Saar als mäßig bis gut beurteilt werden kann. 

Gegen 12:55 Uhr sind wir Richtung Bahnhof Hanweiler aufgebrochen und wieder selbständig mit der Saarbahn, zu Fuß oder dem Fahrrad abgereist. 

Felix Schledorn, Stufe 12