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Friedensgebet TitelUns alle bewegen die Ereignisse im Osten Europas, insbesondere das Schicksal der Menschen in der Ukraine, die die schwerste Last tragen müssen. Statt fassungslos zuzuschauen, wollten wir ein sichtbares Zeichen setzen. Deshalb gestaltete am Freitag, den 25. März 2022, die gesamte Schulgemeinschaft der Willi-Graf-Schulen ein Friedensgebet auf dem großen Pausenhof unter freiem Himmel. Dabei war ein Interview mit der Ukrainerin Anastasia Sjch, die ins Saarland geflüchtet ist, ein authentisches und sehr bewegendes Zeugnis der Verzweiflung.

Punkt 11 Uhr versammelten sich über tausend Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern auf dem Schulhof. Dort eröffneten die Musiklehrer Jochen Clemens, Heidrun Mertes und Holger Ringeisen die Veranstaltung mit der gesungenen Bitte „Komm, heil'ger Geist“.

Mitglieder unseres Schulpastoralteams, Bernd Schütz und Sandra Jurkat, sensibilisierten durch und mit der Auslegung von Bibelworten die Zuhörerschaft.

Im Mittelpunkt stand das Gespräch mit Anastasia. Diese hat mit ihrem kleinen Kind am 24. Februar 2022 zu Beginn des Krieges Kiew verlassen und sich nach Riegelsberg zu Bekannten gerettet. Ihr Mann blieb in Kiew zurück und leistet dort Militärdienst. Seit ein paar Tagen ist auch ihre Mutter hier in Riegelsberg. Dieses Schicksal steht stellvertretend für die Not und Verzweiflung von Millionen Betroffenen. Die beiden Schüler Felix Schlicher und Andre Ukrow stellten Fragen über die Flucht, nach ihrem alten und ihrem neuen Leben. Anastasia bedankte sich äußerst herzlich für alle Hilfen und die Möglichkeit, hier sprechen zu dürfen. Sie rief zu einem friedlichen Miteinander aller Menschen auf. Auch die russische Bevölkerung wolle keinen Krieg, sondern nur in Ruhe und Frieden leben.

Weitere musikalische Beiträge waren die Interpretation des Sting- Klassikers „Russians“ und das abschließende „Schalom“, in das die ganze Schulgemeinschaft mit einstimmte. Alle Beiträge honorierte die Schulgemeinschaft mit gespanntem Interesse und großem Applaus. Selbst das Wetter konnte nicht anders und spielte mit strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen mit und trug seinen Teil zum Gelingen des Open-Air-Events bei.

Es herrschte während des etwa halbstündigen Gedenkens eine beeindruckend aufmerksame und andächtige Atmosphäre. Hier wurde allen Beteiligten deutlich, welches Leid dieser Krieg mit sich bringt und wie wichtig unsere Unterstützung sowohl moralischer als auch materieller und finanzieller Art ist.

Annemarie Reimers