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konzert blaeser streicher 5 23Am Freitagabend (13.06.2014) fand das Jahreskonzert der neuen Bläser – und Streicherklassen 5 statt.

Noch vor zehn Monaten konnten viele der Schülerinnen und Schüler ihrem Instrument keinen sauberen Ton entlocken. Nun boten sie dem erstaunten Publikum im voll besetzten Pavillon der Willi-Graf-Schulen ein Potpourri aus Klassik und Moderne.

Vom Auszug aus Beethovens 9. Symphonie bis zur Rocklegende Smoke on the water reichte die Spanne, insgesamt sieben Streicher- und acht Bläserstücke boten sie an diesem Abend dar.

Natürlich wurden auch Geburtstage berücksichtigt und gleich mehrfach musikalisch honoriert. Zwischen den Stücken ließen die Moderatoren – keine Geringeren als die verantwortlichen Musiklehrer Elisabeth Müller und Hermann Morgen selbst – durchblicken, was sie in den letzten Monaten mit ihren Eleven erlebten. „Ich weiß gar nicht warum das Stück vor drei Monaten noch so schwer war“, soll ein Orchestermitglied kurz vor dem Auftritt gesagt haben. Jeder im Publikum wollte danach dem Fazit von Frau Müller nicht widersprechen: „Sie sehen, Bläserklasse war eine gute Entscheidung“, das mochte wohl auch für die Streicher gelten.

Die Probentage vom 02. bis 04. Juni 2014 in der Jugendherberge in Weiskirchen waren unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen des Konzertes. Bis zu acht Stunden am Tag wurden in die Probenarbeit investiert, bevor dann der ersehnte Feierabend mit Fußball, Tischtennis, Spaziergängen u. a. wartete.

Hier einige Photos vom Konzert und von den Probetagen.  



Es zeigte sich einmal mehr, wie viel Arbeit im Einüben eines einzigen Musikstückes steckt. Jede Note, jeder Takt wurde unter die Lupe genommen und es entging kaum etwas den geschulten Ohren und Augen der Lehrer: „Tiefes Blech, nach Takt 8 ein Crescendo“, „Querflöten, ihr müsst ein bisschen mehr strahlen“, „Takt 29, Klarinetten und Saxophon nur ganz leise spielen. Tragt es bitte ein!“ (E. Müller). Dabei gaben sich die Pädagogen alle Mühe auch den Bezug zum Stück zu berücksichtigen: “Der Spartakus muss auch ein bisschen verknallt gewesen sein - an der Stelle.“(Müller).

Bei den Variationen eines bekannten Volksliedes hatten die Streicher u.a. den Verträumten Hans vom Lustigen Hans zu unterscheiden. „Wenn man die Noten trennen will, muss zwei Mal der Abstrich kommen“, „Jetzt muss es gebunden klingen“, „Hört mal zu, wie sich von Takt 3 bis 4 die Lautstärke entwickelt. In Takt 3 leise anfangen, den Bogen dabei kippen“(H. Morgen).

Nach Phasen des gemeinsamen Spielens im Orchester kamen zusätzlich noch Registerproben mit den einzelnen Instrumenten. Hier und auch im Orchester wirkten die Betreuer aus der gymnasialen Ober- und Mittelstufe mit, um mit den Fünftklässlern geduldig zu üben. Ein besonderer Dank geht an Anika Arend, Maurice Dick, Lena Kümmel, Jana Petri, Theresa Dahlem und Clara Stolzenberger. Ebenso sprangen die mitgereisten Klassenlehrer, Sabine Hensing und Rudolf Zettelmeier in den probefreien Zeiten als Betreuer und Aufsicht mitunter auch als musikalisches Bonbon mit ein.